Wenn es einen noch gib
Ein Familienporträt
Juni 2015

176 Seiten, Hardcover
€ 17,50, SFR 27,00
ISBN 978-3-924652-41-8

E-Book: € 12,99
ISBN ...-70-8 (epub)
ISBN ...-71-5 (mobipocket)

erschien im Juni 2015

Rose Lagercrantz
Wenn es einen noch gibt


Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg lernen sich die Eltern der Autorin in Schweden kennen: Ella aus dem rumänischen Sighet hat Auschwitz überlebt, der Deutsche Georg hat gegen Hitler gekämpft. Die kleine Rose entdeckt nach und nach, was ihre Familie besonders macht: Manche Verwandte existieren nur auf Fotografien, andere sind über die ganze Welt verstreut. Rose Lagercrantz begleitet ihre Mutter Ella in deren letztem Lebensjahr und schildert die Gespräche und Erlebnisse, die sie auf ihren "Familienreisen" nach Frankreich, Südafrika, Kanada oder Ungarn hatte. Sie will verstehen, was es bedeutet, wenn es einen noch gibt. Lagercrantz' Sprache ist schnörkellos und ruhig. Gerade dadurch entfaltet sie einen starken Sog, sodass es "fast unmöglich ist, sich loszureißen", wie Paula Helgesson im Svenska Dagbladet schrieb.

Zur Autorin

Rose Lagercrantz wurde 1947 in Stockholm geboren. Sie arbeitete in einem Kindertheater sowie für Funk und Fernsehen, bevor sie zu schreiben begann. Ihre zahlreichen Kinderbücher wurden in viele Sprachen übersetzt und die Autorin mehrfach preisgekrönt. Die persönliche Webseite der Autorin finden Sie unter: www.roselagercrantz.se
"Wenn es einen noch gibt" ist ein Buch für Erwachsene.

Zur Übersetzerin

Angelika Kutsch arbeitete viele Jahre als Lektorin und lebt heute als freie Übersetzerin. Für ihre Übersetzungen wurde sie mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

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Sturm. Splitter
Juli 2015

144 Seiten, broschiert
€ 10,00
ISBN 978-3-924652-42-5

erschien im Juli 2015

Hansgünther Heyme
Sturm. Splitter


Gedanken und Erinnerungen des Autors, die ihm während der Arbeit mit deutschen und bulgarischen Laiendarstellern zu Shakespeares "Sturm" durch den Kopf gehen. Die Proben in zwei Sprachen finden im Keller der Mannheimer Neckarschule statt. Heyme findet, dass Theater in die Stadt hinein gehört, er hat immer wieder Stücke mit Laien erarbeitet und sie an ungewöhnlichen Orten herausgebracht. Während der Probenzeit hält Heyme Rückschau auf sein Leben, auf frühere Produktionen. Frei von Nostalgie beschreibt er mit großer Intensität seine Kinder- und Jugendjahre, erste Theaterarbeiten, Erfolge und Misserfolge. Er schildert Theaterglück ebenso wie Rückschläge, erinnert an Förderer, Freunde, Vorbilder und Gegner sowie an menschliche wie auch an tierische Weggefährten. Er setzt sich mit der "Wahrheit in den alten Texten", mit Krisen und Hoffnungen auseinander. Und er beschreibt anhand von Beispielen aus der Theaterarbeit seine Vorstellung von "Sozialarbeit durch Kunst". Der Autor ist überzeugt, dass sich unsere menschlichen Kräfte durch Kunst steigern lassen, und steckt die Leser damit an.

Zum Autor

Der Schauspieler , Regisseur und Intendant Hansgünther Heyme wurde 1935 in Bad Mergentheim geboren. Er ging in Heidelberg zur Schule, studierte Architektur, nahm Schauspielunterrricht. Und entwickelte bald seine Leidenschaft für Film und Theater. Nach einer Assistenz bei Piscator in Berlin, Paris und Mannheim führte er Regie an diversen Bühnen. Heyme zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Regisseuren. Er drehte Fernsehfilme, war Intendant in Köln und Stuttgart, Leiter der Ruhrfestspiele Recklinghausen und Leiter der Festspiele Ludwigshafen. Seine letzte Inszenierung dort war das Jahrtausende alte Gilgamesch-Epos. Seine Produktionen wurden regelmäßig zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Er war auch Mitinitiator des Modellversuchs Theater und Psychotherapie.

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